Sommerfest 2019

Zu unserem Sommerfest laden wir am Mittwochabend, 17. Juli 2019, ab 19 Uhr wieder ins Lindauer Stüble ein!

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Dialog 2019 - Leben im Wandel / Život v pohybu

Das Programm des "Dialog 2019" für die Städtepartnerschaft Augsburg - Liberec/Reichenberg steht nun fest!

 

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Prager Poesie am 14. Juni - Vladimír Holan

Prager Poesie und ihre Inspiration durch Musik - Vladimír Holan, Mozart, Janáček; Werke von Wolfgang Amadeus Mozart & Leoš Janáček gespielt von Gilead Mishory (Flügel) & Lyrik von Vladimír Holan

 

Der Prager Dichter Vladimír Holan (1905-1980) hat bei den Tschechen den Status eines Kultautors. Noch heute findet man seine Gedichte als Graffiti auf den Mauern von Prag. Jaroslav Seifert nannte Holan „den Größten unter uns“, Václav Havel einen „großen poetischen Zauberer“. Die F.A.Z. urteilte: „Kein anderer Lyriker ... hat so musikalische Gedichte geschrieben wie Vladimír Holan.“ Holan ließ sich denn auch gern durch Musik inspirieren, seine Lieblingskomponisten waren Mozart und Janáček. Mozarts „Adagio h-moll“ hat ihn sogar unmittelbar zu einer lyrischen Phantasie angeregt, die als Melodram aufgeführt wird. Auf Einladung der Deutsch-Tschechischen Gesellschaft Augsburg/Schwaben lesen am Freitag, 14. Juni, Urs Heftrich und Věra Koubová Gedichte des tschechischen Lyrikers Vladimír Holan in ihrer eigenen deutschen Übertragung, begleitet von Gielad Mishory am Piano.

 

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Bechstein-Zentrum Augsburg, Halderstraße 16.

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50. Todestag von Jan Palach

Am Nachmittag des 16. Januars 1969 übergoss sich der 20jährige tschechische Student Jan Palach vor dem Prager Nationalmuseum mit Benzin, zündete sich an und rannte auf den Wenzelsplatz. Dort brach er zusammen, 3 Tage später starb er. Mit seiner Tat wollte Palach gegen den sowjetischen Einmarsch in seinem Land im Jahr zuvor und die darauf folgende "Normalisierung" protestieren. Als sich die Nachricht von seinem Tod verbreitete, strömten rund 200.000 Menschen auf dem Wenzelsplatz zusammen. Zwar berief sich Palach vor seinem Tod darauf, Mitglied einer Gruppe zu sein, doch rief er dazu auf, nicht seinem Beispiel zu folgen. Dennoch brachten sich in den Monaten darauf vier weitere junge Menschen aus Protest gegen die kommunistischen Machthaber um. Auf dem Wenzelsplatz befindet sich heute ein Denkmal an der Stelle, an der Palach zusammenbrach - freilich ein paar Meter versetzt, denn an der eigentlichen Stelle verläuft heute die dreispurige Straße.